Mittwoch, 6. März 2019, 17.30 Uhr, Klosterkirche Namen Jesu, Herrenweg 2, Solothurn
Musikalische Meditation am ersten Mittwoch im Monat


Ausführende

Ana Ioana Oltean, Flöte

Martin Frutiger, Oboe

Séverine Payet, Klarinette

Norihito Nishinomura, Fagott

 

 

Luciniol      

 

 

 

Programm Pour une musique de nuit

 

W. A. Mozart (1756-1791)

Fantasia in f-Moll, K. 608

Allegro – Andante – Allegro

 

Eugène Bozza (1905-1991)

Trois pièces pour une musique de nuit

Andantino – Allegro vivo – Moderato  

 

W. A. Mozart (1756-1791)

Divertimento Nr. 4 KV 439b

Allegro – Larghetto – Menuetto – Allegretto

 

Günter Raphael (1903-1960)

Quartett für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott

Lustig, sehr beweglich – Breit – Wiegend – Urgemütlich

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ANA IOANA OLTEAN
Die gebürtige Rumänin Ana Ioana Oltean studierte zunächst in Cluj bei Vasile Gocan und Gavril Costea. Sie ist Preisträgerin mehrerer nationaler Wettbewerbe und Förderstipendien in Rumänien und in der Schweiz.
An Meisterkursen war sie Schülerin von Pierre-Yves Artaud, Felix Renggli und Heidi Indermühle, in deren Klasse in Bern sie für das beste Solistendiplom des Jahres mit dem Eduard-Tschumi-Preis ausgezeichnet wurde. An der Musikhochschule Trossingen erlernte sie bei Linde Brunmayr das Traverso-Spiel und erhielt 2013 den Master für Musikvermittlung. Ihre Abschlussarbeit „Die Rolle des Körpers im Instrumentalspiel – Handbuch für Flötisten“, bereits in mehrere Sprachen übersetzt, ist Grundlage für ihre freie Lehrtätigkeit an verschiedenen Institutionen in der Schweiz und im Ausland.
Sie hat den Verein MusiKult ins Leben gerufen, der sich für Musik und Kultur in Rumänien, für rumänische Schüler und Studierende, aber auch für Lehrerfortbildung, Schulen und das Schulsystem einsetzt.
Bei ARS Produktion gab sie mit dem Pianisten Simon Bucher ihre erste CD „Ladies First, Komponistinnen gestern und heute“ heraus. Ein neues Album mit Kammermusik von Günter Raphael ist im Herbst 2018 erschienen.

MARTIN FRUTIGER
Martin Frutiger ist in Bern geboren. Bereits während seiner Gymnasialzeit konnte er mit dem Oboenstudium bei Prof. Hans Elhorst an der Hochschule für Musik in Bern beginnen (Lehr- und Orchesterdiplom mit Auszeichnung). Danach studierte er an der Hochschule für Musik München in der Meisterklasse von Prof. Günther Passin weiter (Meisterklassendiplom).
Von 2001 bis 2003 spielte er im Rahmen der Karajan-Akademie bei den Berliner
Philharmonikern. Seit 2004 ist er Solo-Englischhornist im Tonhalle-Orchester Zürich.
Martin Frutiger ist mehrfacher Preisträger des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Im Juni 2000 gewann er den ersten Preis am internationalen Oboenwettbewerb der Händelfestspiele in Halle an der Saale, 2001 ebenfalls den ersten Preis am «Concours National d'Execution Musicale» (CNEM) in Riddes. Am ARD-Musikwettbewerb 2002 in München erhielt Martin Frutiger den Bärenreiter-Urtext-Preis und im Oktober 2003 hat er am Sony-Oboenwettbewerb in Tokio den zweiten Preis gewonnen. Im gleichen Jahr war er auch Finalist des «New Talent»-Wettbewerbs der europäischen Rundfunkstationen.
Verschiedene Organisationen unterstützten Martin Frutiger, so bekam er den Studienpreis des Migros-Genossenschaftsbundes und den Kulturförderpreis der FDP des Kantons Bern zugesprochen. In Deutschland war er Stipendiat von Live Music Now in München und von Villa Musica in Mainz.
Er tritt regelmässig solistisch auf, unter anderem spielte er als Solist mit den Berner und
Luzerner Sinfonieorchestern, dem Slowakischen Radiosinfonieorchester, dem Tokyo
Philharmonic Orchestra, dem Münchner Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel, der Philharmonie in Sibiu (Rumänien), der Capella Istropolitana und dem Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig. Im Januar 2007 war er Solist in Stanislaw Skrowaczewskis Englischhornkonzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung des Komponisten.
Martin Frutiger ist Dozent für Oboe an der Hochschule Luzern Musik und unterrichtet Englischhorn und Oboe d'amore an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist künstlerischer Leiter für Oboe von «The Muri Competition».
www.martinfrutiger.ch


SEVERINE PAYET

Geboren in Montréal, erhält Séverine ihre Studien am dortigen Konservatorium, an der Hochschule der Kunst Zürich und dem Conservatorio Lugano, wo sie 2005 mit dem Solistendiplom bei F. Benda abschliesst. Wichtige Impulse bekommt sie bei Meisterkursen mit S. Meyer, C. Neidich und M. Collins.
Sie gewinnt mehrere Preise, darunter den ‘’Brahms Wettbewerb Zürich’’ und den 1. Preis beim Chamber Music Competition, Barletta, Italien. Sie ist Solo-Klarinettistin des Beethoven Philharmonie in Wien und hat mit dem Berner Symphonie Orchester, Kammerorchester Basel, Sinfonie Orchester Biel, Musikkollegium Winterthur dem Ensemble Kontrapunkte in Wien gespielt.
Séverine ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Solistin. So spielte sie mit dem Orchestra
della Svizzera Italiana in Lugano, beim Musikfestival Bern, beim Carinthischen Sommer in Österreich und mehrmals im kleinen Saal der Tonhalle Zürich und im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Der Schweizer Komponist Rodolphe Schacher widmete ihr verschiedene Werke.
Séverine ist Mitglied im Berner Bläser Oktett, Bläserquintett Ensemble ⅀igma, Trio Clarion sowie in Ensemble 5. Mit diesen Formationen tritt sie regelmässig bei wichtigen Festivals wie den Jardins musicaux Cernier, Schubertiade d'Espace 2 und Konzertreihen in der Schweiz sowie beim Carinthischer Sommer in Österreich, Frankreich, Kanada, Spanien und Brasilien auf.
www.severinepayet.com
Norihito Nishinomura
Norihito Nishinomura wurde 1986 in der Präfektur Aichi, Japan geboren und begann im Alter von 15 Jahren Fagott zu spielen. Von 2004 bis 2008 studierte er an der Aichi Universität der Künste. Nach dem Bachelor-Abschluss setzte er sein Studium 2009 bei Prof. Matthias Racz (Fagott) und Gerd Vosseler sowie Hans Agreda (Kontrafagott) an der Zürcher Hochschule der Künste fort. Er hat 2011 den Master of Arts in Musik Performance mit einem Konzertdiplom sowie 2014 das Solistendiplom abgeschlossen. Im Sommer 2008 nahm er am Opernprojekt «Die Fledermaus» von Seiji Ozawa teil und spielte an der «Oper für die Jugendlichen» auf dem Saito Kinen Festival. Während dem Studium wurde er akkreditierter Zuzüger beim Tonhalle Orchester Zürich. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist er stellvertretender Solo Fagottist und Kontrafagottist des Berner Symphonieorchesters. Er unterrichtet seit 2014 als Dozent für Kontrafagott an der Hochschule der Künste Bern.
 

 

Jahresprogramm 2019

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